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Sonnenschutz: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Sonnencreme als Sonnenschutz

Sommer, Sonne, Sonnenschutz! Jetzt wo es wieder wärmer wird machen wir uns auch wieder Gedanken über den richtigen Sonnenschutz für unsere Haut. Jedoch gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Sonnencremen. Diese reichen von unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren hin bis zur Wirkung.

Im Folgenden wollen wir Dir außerdem die Ergebnisse im aktuellen Sonnencremen Test zeigen und worauf Du beim Kauf achten solltest.

Hier siehst Du einen kleinen Überblick von unseren Sonnenschutz-Favoriten:

Unsere Favoriten

Die beste Sonnencreme unter 10 Euro:
“Gut und günstig mit pflegenden Inhaltsstoffen.”

Die beste Sonnencreme für Allergiker: Ladival Allergische Haut Sonnenschutzgel LSF 50+*
“Sonnenschutz ohne reizende und allergene Inhaltstoffe.”

Die beste Sonnencreme für Kinder: Ladival Kindersonnenschutzgel LSF 50+*
“Mild formuliert und leicht aufzutragen. Perfekt für empfindliche Kinderhaut.”

Die beste Sonnencreme für die Umwelt: NEW LAYER Sonnencreme LSF 50+*
“Gleichzeitig die Haut UND die Umwelt schützen.”

Die beste Sonnencreme für das Gesicht: AESTHETICO suncare sensitive fluid LSF 50+*

“Angenehmer Sonnenschutz für das Gesicht, der die Haut zusätzlich pflegt.”

Die beste Sonnencreme für Sportler: Avene Sonnenfluid Sport SPF 50+*

“Der perfekte Begleiter für den Sport in der Sonne.”

Die beste getönte Sonnencreme: Avene getönte Sonnencreme LSF 50*

“Make-up und Sonnenschutz in einem! Ideal wenn es morgens mal schnell gehen muss.”

Die beste Sonnencreme für die Berge: PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme für Kinder und Erwachsene*

“Hält auch den stärksten Sonnenstrahlen in den Bergen stand.”

Die beste Sonnencreme für Tattoos: Believa Tattoo Sonnencreme*
“So erhält man sich die Freue an den eigenen Tattoos noch viel länger.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Sonnencreme dient dazu unsere Haut vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Sie soll Sonnenbrand vermeiden und somit das Risiko für Hautkrebs verringern.
  • Sie kann aber auch unsere Haut vor dem vorzeitigem Altern schützen.
  • Nicht jede Sonnencreme ist gleich! Es gibt verschiedene Arten und Formulierungen von Sonnencremen, die unterschiedlich wirken.
  • Wichtig beim Kauf von Sonnencreme ist es zu beachten, für welchen Zweck Du sie nutzen möchtest und welcher Hauttyp du bist.
  • Außerdem gibt es einige Dinge, die Du beim Auftragen von Sonnencreme beachten solltest, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die besten Sonnenschutz: Favoriten der Redaktion

Wir haben uns aus jeder Kategorie den besten Sonnenschutz ausgesucht und wollen Dir die Ergebnisse hier kurz vorstellen. Hier wird jeder fündig, ob Allergiker oder Sparfuchs.

Die beste Sonnencreme unter 10 Euro: NIVEA SUN Schutz & Pflege Sonnenmilch mit verbesserter Formel LSF 50+

Was uns gefällt:

  • sehr hoher Lichtschutzfaktor
  • günstiger Preis
  • große Verpackung mit viel Inhalt
  • reichhaltige und pflegende Inhaltsstoffe
  • wasserfeste Formulierung

Was uns nicht gefällt:

  • klebrige Formulierung die nicht schnell einzieht

Redaktionelle Einschätzung

Die Nivea Sun Schutz & Pflege Sonnenmilch weist den höchstmöglichen Lichtschutzfaktor von 50+ auf. Jedoch gibt es diese Sonnenmilch in verschiedenen Ausführungen, also auch mit LSF 20 oder 30 und sie ist sogar in einer Reisegröße erhältlich.

Wir empfehlen aber diese Version mit dem höchsten Schutz und dem meisten Inhalt. Sonnencreme muss vor allem im Urlaub mehrmals aufgetragen werden, da nachcremen sehr wichtig ist.

Da es sich hier um eine Sonnenmilch handelt, ist sie besonders reichhaltig und feuchtigkeitsspendend formuliert. Glycerin, ein sehr feuchtigkeitsspendender Inhaltsstoff, steht hier an zweiter Stelle in der Inhaltsstoffliste. Alkohol ist zwar auch enthalten, steht aber nicht oben und ist somit in geringerer Konzentration vorhanden.

Diese reichhaltige Formulierung macht es leider etwas schwieriger mit dem Auftrag, da sie etwas klebrig ist und es dauert bis sie einzieht. Du solltest also 20 bis 30 Minuten warten, bis Du ins Wasser gehst, damit der Schutz nicht so schnell verloren geht. Die wasserfeste Formulierung hilft zusätzlich. Dennoch solltest du regelmäßig nachcremen.

Inhalt: 200ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Ja

Die beste Sonnencreme für Allergiker: Ladival Allergische Haut Sonnenschutz Gel LSF 50+

Was uns gefällt:

  • parfümfreies Produkt
  • ohne Farb- und Konservierungsstoffe
  • speziell für Allergiker geeignet
  • hoher Sonnenschutz (LSF 50+)
  • leichte und fettfreie Formulierung

Was uns nicht gefällt:

  • etwas hoher Preis
  • kann Kleidung verfärben

Redaktionelle Einschätzung

Das Ladival Sonnenschutz Gel für Allergische Haut mit LSF 50+ zeichnet sich durch eine parfümfreie Formulierung ohne Farb- und Konservierungsstoffe aus. Zudem ist sie wasserfest. Diese milde Formulierung ist besonders für Allergiker geeignet, die eine Sonnenallergie haben, aber auch für diejenigen die gegen Duftstoffe allergisch sind.

Der hohe Sonnenschutz und die wasserfeste Formulierung sorgen für einen besonders hohen Schutz. Wasserfest bedeutet jedoch nicht, dass der Sonnenschutz wasserresistent ist, sondern nur, dass nach einem Wasserbad noch etwas von der Schutzleistung vorhanden ist. Deshalb sollte nach jedem Baden nachgecremt werden.

Die Gelformulierung soll fettfrei und besonders leicht aufzutragen sein, was besonders für ölige Haut mit Akne praktisch ist. Jedoch berichten einige Nutzer von einer normalen Creme Textur, die leicht fettig ist. Zudem beschweren sich einige über Flecken auf der Kleidung. Deshalb ist diese Creme eher für den Strandurlaub geeignet, wenn man Badekleidung trägt.

Der Preis für 200 ml ist hier etwas höher angesetzt, jedoch handelt es sich hier auch um eine spezielle Formulierung für Allergiker und Personen mit sensibler Haut.

Inhalt: 200ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Ja

Die beste Sonnencreme für Kinder: Ladival Kinder Sonnenschutzgel 50+

Was uns gefällt:

  • spezielle Sonnencreme für Kinder
  • milde Formulierung
  • leichter Auftrag
  • sehr hoher Schutz (LSF 50+)
  • auch für Neurodermitis geeignet

Was uns nicht gefällt:

  • hoher Preis

Redaktionelle Einschätzung

Ladival landet zum zweiten Mal auf unserer Liste und überzeugt erneut mit einer milden Formulierung, die frei von Parfüm, Farb- und Konservierungsstoffen ist. Dieser Sonnenschutz wurde speziell für Kinder mit Sonnenallergie entwickelt. Aber auch Kinder und Erwachsene mit Neurodermitis können von dieser Sonnencreme profitieren.

Viele Eltern berichten davon, wie schwer es ist einen Sonnenschutz für Kinder mit Allergien zu finden, damit auch sie den Sommer unbeschwert genießen können. Die Erfahrungen mit dieser Creme sind für viele Eltern sehr positiv, da die meisten Kinder mit empfindlicher Haut diese Creme sehr gut vertragen und die Sonne und den Badespaß wieder genießen können.

Zudem lässt sich die Creme gut verteilen, auch wenn sie eine etwas fettigere Konsistenz aufweist. Bei Kindern sollte man besonders darauf achten genug aufzutragen und immer wieder nachcremen, nachdem die Kinder im Wasser waren.

Der Preis ist auch hier wieder etwas höher angesetzt und einige Kunden berichten von Flecken auf der Kleidung.

Inhalt: 200ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Ja

Die beste Sonnencreme für die Umwelt: NEW LAYER Sonnencreme LSF 50+

Was uns gefällt:

  • umweltfreundliche Sonnencreme
  • kein Mikroplastik
  • Korallen freundliche Formulierung
  • wasserfester Sofortschutz
  • vegane und recycelte Flasche und Verpackung
  • hinterlässt keinen weißen Film

Was uns nicht gefällt:

  • sehr hoher Preis

Redaktionelle Einschätzung

Die NEW LAYER Sonnencreme mit LSF 50+ zeichnet sich besonders durch die umweltfreundliche Formulierung aus. Sie enthält kein Mikroplastik und ist “reef-friendly”. Das bedeutet, dass sie keine Sonnenschutzfilter enthält die Korallen und andere Tiere im Wasser schädigt. Durch das Baden im Wasser lösen sich Sonnenschutzfilter von der Haut und lagern sich im Wasser ab.

Die NEW LAYER Sonnencreme jedoch ist frei von solchen Filtern, die auf Hawaii sogar verboten sind. Sie ist deshalb besonders für den Urlaub am Meer geeignet, da sie auch wasserfest ist. Zudem bietet sie einen Sofortschutz, wirkt also sofort nach dem Auftragen und muss nicht erst einmal einziehen. Kunden berichten davon, dass sie keinen weißen Film auf der Haut hinterlässt.

Nicht nur der Inhalt ist umweltfreundlich, sondern auch die Verpackung. Diese und die Flasche selbst bestehen nämlich aus recycelten und veganen Materialien. Leider zahlt man für die umweltfreundliche Creme deutlich mehr als für andere.

Inhalt: 200ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Ja

Die beste Sonnencreme für das Gesicht: AESTHETICO suncare sensitive fluid SPF 50+

Was uns gefällt:

  • spezielle Formulierung für das Gesicht
  • parfümfrei
  • leichte und angenehme Formulierung
  • hautberuhigende und pflegende Inhaltsstoffe
  • auch unter Make-up verwendbar

Was uns nicht gefällt:

  • sehr hoher Preis

Redaktionelle Einschätzung

Das AESTHETICO suncare sensitive fluid mit LSF 50+ ist eine Sonnencreme, die speziell für das Gesicht formuliert wurde. Sie enthält kein Parfüm oder allergene Duftstoffe. Dafür findet man aber Inhaltsstoffe, die besonders pflegend für die Haut sind, zum Beispiel Panthenol, Bisabolol und Sheabutter. Zudem ist diese Creme für Allergiker und Menschen mit öliger, zu Akne neigender Haut geeignet.

Sie ist besonders gut für das Gesicht geeignet, da sie eine leichte Formulierung hat und schnell in die Haut einzieht, ohne dabei fettige Rückstände zu hinterlassen. Jedoch sollte man auch diese Creme 20 bis 30 Minuten einziehen lassen, bevor man sich der Sonne aussetzt. Auch hier sollte man darauf achten, sie nach einiger Zeit in der Sonne erneut aufzutragen.

Die leichte Formulierung sorgt dafür, dass man problemlos Make-up nach der Einwirkzeit auftragen kann. Sie ist zwar etwas teuer, weshalb man sie ausschließlich für das Gesicht nutzen sollte und für den Körper auf eine andere, günstigere Sonnencreme zurückgreifen kann.

Inhalt: 100ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Nein 

Die beste Sonnencreme für Sportler: Avene Sonnenfluid Sport SPF 50+

Was uns gefällt:

  • Sonnenschutz speziell für Sportler
  • erfrischende Textur
  • wasser- und schweißfest
  • geeignet für empfindliche haUT
  • enthält Antioxidantien

Was uns nicht gefällt:

  • fettige Textur

Redaktionelle Einschätzung

Während des Sports ist man besonderen Bedingungen ausgesetzt. Gerade im Sommer schwitzt man sehr schnell und die Sonne brennt, wenn man Sport im Freien treibt. Deshalb sollten Sportler besonders auf ihre Wahl bei Sonnencreme achten.

Das Avene Sonnenfluid Sport SPF 50+ ist hierfür der perfekte Begleiter. Die Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor ist wasser- und schweißfest und somit besonders für anstrengende Sportarten geeignet.

Wer empfindliche Haut hat, kann diese Sonnencreme auch nutzen. Sie ist nicht komedogen und enthält kein Parfüm oder allergene Duftstoffe. Man kann sie auf dem Gesicht und am Körper nutzen. Zudem enthält sie Antioxidantien, die die Haut vor freien Radikalen schützen.

Die Textur soll angenehm und leicht zu verteilen sein und einen frischen, kühlenden Effekt haben. Das ist natürlich beim regelmäßigen Auftrag im Laufe des Tages besonders angenehm. Einige Kunden berichten jedoch von einer eher fettigen Textur. Hier kommt es darauf an, welcher Hauttyp man selbst ist.

Bei Menschen mit öliger Haut fühlen sich die meisten Sonnencremen eher fettig an, da sie ein Mindestmaß an Ölen enthalten, um eine geschmeidige Textur zu erzielen. Wenn man das Gesicht vorher leicht anfeuchtet, macht das den Auftrag deutlich leichter.

Inhalt: 100ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Ja

Die beste getönte Sonnencreme: Avene getönte Sonnencreme LSF 50

Was uns gefällt:

  • leichte Tönung
  • wasserfeste Formulierung
  • enthält Thermalwasser
  • für trockene und empfindliche Haut
  • leichte Konsistenz

Was uns nicht gefällt:

  • nur in einem Farbton erhältlich

Redaktionelle Einschätzung

Wer gerne Sonnencreme im Alltag benutzen möchte aber nicht auf Make-up verzichten will, der findet hier ein Produkt, das beides verbindet: die getönte Sonnencreme von Avene mit Lichtschutzfaktor 50. Sie bietet nicht nur einen hohen Schutz, sondern kaschiert auch leichte Rötungen und Hautunreinheiten und lässt den Teint frischer wirken. Das ist gerade im Alltag sehr praktisch.

Sie sieht aber nicht nur gut auf der Haut aus, sondern pflegt sie auch. Das enthaltene Thermalwasser ist feuchtigkeitsspendend, weshalb die Sonnencreme besonders für trockene und empfindliche Haut geeignet ist. Zudem ist sie wasserfest. Die leichte Konsistenz lässt sich besonders einfach verteilen und zieht gut in die Haut ein.

Die etwas teure Sonnencreme ist zurzeit nur in einem Farbton erhältlich. Für manche ist er zu hell und für manche zu dunkel. Da die Deckkraft sehr gering ist, sieht man das aber nicht immer. Manche Kundinnen nutzen zusätzlich etwas getöntes Puder, um den Ton der Haut anzugleichen.

Inhalt: 50ml | Lichtschutzfaktor: 50 | Filter: Chemische und mineralische | Wasserfest: Ja

Die beste Sonnencreme für die Berge: PAEDIPROTECT Gebirgssonnencreme für Kinder und Erwachsene LSF 50

Was uns gefällt:

  • Sonnencreme speziell für Aufenthalte in den Bergen
  • geeignet für Kinder und Erwachsene
  • frei von Mikroplastik
  • vegane Formulierung
  • besonderer Infrarotschutz

Was uns nicht gefällt:

  • schwieriger Auftrag

Redaktionelle Einschätzung

Wenn man regelmäßig in den Bergen unterwegs ist oder auch auf der Skipiste, dann weiß man wie stark die Sonne sein kann, selbst wenn es schneit. Es kann sehr schnell zu einem Sonnenbrand kommen. PAEDIPROTECT bietet hierfür eine spezielle Sonnencreme die extra für Aufenthalte in den Bergen formuliert wurde.

Sie ist zudem eine umweltfreundliche Sonnencreme, da hier auf Mikroplastik und Nanopartikel verzichtet wird uns sie ist vegan. Außerdem enthält sie kein Parfüm und ist so für Menschen mit empfindlicher Haut und Kinder geeignet. Das ist sehr praktisch, da so Eltern gemeinsam mit den Kindern dieselbe Sonnencreme verwenden können.

Der spezielle Infrarotschutz erweitert und verstärkt die bereits vorhanden UV-Filter. Vor allem in den Bergen ist die UV-Belastung meist weitaus höher aufgrund der hohen Lage. Deshalb ist es besonders wichtig einen starken Sonnenschutz zu verwenden.

Einige Kunden berichten davon, dass der Auftrag der Creme etwas schwierig ist, da sie etwas krümelt und dick ist. Die meisten sind jedoch sehr zufrieden mit der Creme und sagen aus, dass diese sich leicht verteilen lässt und keinen weißen Film bildet.

Falls es doch Probleme mit dem Auftrag geben sollte, hier ein kleiner Tipp: trag vorher eine leichte Feuchtigkeitscreme auf, die macht die Haut geschmeidiger und somit den Auftrag von Sonnencreme viel leichter. Am besten trägst Du das Produkt in mehreren Schichten auf und nicht zu viel auf einmal.

Inhalt: 75ml | Lichtschutzfaktor: 50 | Filter: Chemisch | Wasserfest: Nein 

Die beste Sonnencreme für Tattoos: Believa Tattoo Sonnencreme LSF 50+

Was uns gefällt:

  • schützt Tattoos
  • sehr hoher UVA Schutz (95+)
  • mild formuliert
  • ohne Parfüm und Alkohol
  • leicht aufzutragen

Was uns nicht gefällt:

  • nicht für frische Tattoos geeignet

Redaktionelle Einschätzung

Immer mehr Menschen lassen sich heutzutage tätowieren. Diese Hautstellen erfordern spezielle Pflege, damit man sich an seinen Tattoos lange erfreuen kann. Hierfür wurde die Believa Tattoo Sonnencreme entwickelt. Sie hilft dabei, dass die Farbpigmente des Tattoos nicht so schnell verblassen.

Der sehr hohe UVA Schutz von 95+ bedeutet, dass diese Sonnencreme zu 95 Prozent vor UVA Strahlung schützt. Diese Strahlen dringen besonders tief in die Haut ein. Außerdem sind UVA Strahlung für die Spaltung der Farbmoleküle von Tattoos verantwortlich, weshalb sie mit der Zeit verblassen können.

Zudem ist die Sonnencreme mild formuliert, enthält kein Parfüm und Alkohol und ist deshalb besonders hautfreundlich. Sie ist nicht nur für Menschen mit Tattoos geeignet, sondern auch für normale Haut. Der Auftrag ist leicht und zieht gut in die Haut ein.

Vorsicht jedoch bei frischen Tattoos! Hierbei handelt es sich um frische Wunden, die besonders geschützt werden müssen. Die Sonnencreme sollte man an diesen Stellen nicht verwenden werden uns man sollte die Sonne generell eher meiden.

Inhalt: 100ml | Lichtschutzfaktor: 50+ | Filter: Chemisch | Wasserfest: Ja

Kaufratgeber für Sonnenschutz

Den richtigen Sonnenschutz zu finden ist nicht ganz so einfach, den es gibt, eine große Auswahl an Produkten die an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst sind.

Nicht jeder Sonnenschutz ist gleich, weshalb wir Dir im Folgenden zusätzlich die Funktionsweise und Wirkung von Sonnencreme erklären wollen.

Sonnencreme als Sonnenschutz aufgetragen auf der Haut

Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Sonnenprodukte, die unterschiedlich formuliert sind. Hierbei solltest Du Dich nach Deinen Vorlieben und Bedürfnissen orientieren.

Warum ist Sonnenschutz wichtig?

Sonnencreme schützt vor Sonnenbrand. Dabei verringert sie das Risiko für Hautkrebs. Die Hauptursache für den Anstieg von Hautkrebserkrankungen in den letzten Jahren ist die zunehmende UV-Strahlung und das Nutzen von Solarien (Greinert 2003). Die richtige und regelmäßige Verwendung von Sonnencreme kann dem vorbeugen.

Hier erfährst du mehr zur Vorbeugung von Hautkrebs.

Sonneneinstrahlung ist nicht nur die Hauptursache für Hautkrebs, sie beschleunigt zudem die Alterung der Haut. Falten entstehen viel schneller. Somit dient Sonnenschutz zusätzlich als effektives Anti-Aging Mittel.

Wie wirkt Sonnenschutz?

Die Sonne sendet Strahlen aus, darunter UV-A und UV-B Strahlen. UV-A Strahlen dringen tief in Deine Haut ein und sorgen für die Sommerbräune die wir kennen. Sie können aber auch für Sonnenbrand sorgen, die Hautalterung beschleunigen und Melanome entstehen lassen.

UV-B Strahlen dringen nicht so tief in Deine Haut ein, sind aber dennoch hauptverantwortlich für Sonnenbrände, da sie die Pigmente neu entstehen lassen, die unsere Haut braun wirken lassen.

Sonnenschutz filtert nun diese Strahlen und schluckt oder reflektiert sie. Er lässt die Strahlen nicht durchkommen und bildet somit einen Schutzmantel um Deine Haut. Dabei gibt es verschiedene Filter, die unterschiedlich wirken.

Hier findest du ein Video, dass veranschaulicht wie genau Sonnenschutz wirkt.

Welche Arten von Sonnenschutz gibt es?

Es gibt chemische und physikalische (auch als mineralisch bezeichnete) Sonnencremen. So werden die verschiedenen Filter bezeichnet, die für den Sonnenschutz genutzt werden.

Chemische Filter

Chemische Filter schlucken UV-Strahlen und wandeln sie um. Sie benötigen jedoch etwas Zeit bevor sie wirken. Das bedeutet, dass Du nach dem Auftragen eines chemischen Sonnenschutzes 20-30 Minuten warten solltest, bis Du Dich der Sonne aussetzen kannst. Dann sollte man aber auch darauf achten, die Wirkung zu erneuern, da die Filter sich durch die Sonneneinwirkung zersetzen. Nachcremen ist also angesagt!

Chemische Filter können bei einigen Personen Allergien auslösen. Manche schaden sogar der Umwelt, zum Beispiel wenn sie sich im Wasser lösen und sich somit auf Korallen absetzen können.

Physikalische Filter

Physikalische oder mineralische Filter wirken durch Partikel, die die Sonneneinstrahlung nicht schlucken, sondern reflektieren und streuen. Sie müssen nicht wie chemische Filter in die Haut erstmal einziehen, sondern verbleiben auf der Haut und wirken sofort, da sie nicht durch die Sonneneinstrahlung zersetzt werden. Sie sind aber leicht abwaschbar, auch durch Schweiß weswegen auch hier nachcremen wichtig ist.

Abgesehen davon verursachen sie keine Allergien, weshalb sie besonders für empfindliche Haut und Allergiker geeignet sind. Ein Nachteil ist, dass physikalische Sonnencreme oft “weißelt”, das heißt sie hinterlässt einen weißen Schleier auf der Haut, der einen blass wirken lässt. Mittlerweile entwickeln viele Hersteller Rezepturen, um diesen Effekt zu umgehen, indem sie feinere Partikel für ihre Rezeptur verwenden.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Sonnenschutz?

Sowohl chemische als auch physikalische Sonnencremen sind geeignet und sicher für den Schutz vor der Sonnenstrahlung. Hier kommt es auf persönliche Präferenzen an und ob man zum Beispiel Allergiker ist. Dennoch gibt es einige Filter und Inhaltsstoffe, die als weniger sicher gelten und trotzdem in einigen Sonnencremen enthalten sind.
Im Folgenden wollen wir dir einige wichtige Kaufkriterien für Sonnenschutz vorstellen.

Sonnencreme auf der Schulter einer Person.

Sonnenschutz ist nicht gleich Sonnenschutz. Es gibt verschiedene Wirkungsweisen und Formulierungen, aus denen Du auswählen kannst.

Filter

Ein chemischer Filter namens Octocrylen ist in einigen Sonnencremen enthalten. Dieser Filter steht im Verdacht krebserregend zu sein und eine negative Auswirkung auf den Hormonhaushalt zu haben, genau wie Benzophenon, das durch die Verwendung dieses Filters in einem Produkt entsteht. Je älter das Produkt mit Octocrylen ist, desto mehr Benzophenon entsteht.
Indem Du Dir die Inhaltsstoffliste durchliest, die sich meistens auf der Rückseite des Produkts befindet, kannst Du schnell herausfinden, ob es Octocrylen enthält.

Hier erfährst du mehr zu den möglichen Nebenwirkungen von Octocrylen.

Duftstoffe

Einige Sonnenschutz-Produkte enthalten Duftstoffe und/oder Parfüm. Das sorgt zwar dafür, dass das Produkt gut riecht, kann aber auch gesundheitliche Folgen haben. Sie können nämlich Allergien auslösen.
Sie verbergen sich hinter Namen wie Geraniol, Cinnamate oder Citral. Eine Sonnencreme die frei von Duftstoffen und Parfüm ist somit sicherer und birgt nicht die Gefahr Allergien auszulösen. Hier findest du eine Liste von allergenen Duftstoffen.

Alkohol

Viele verschiedene Kosmetikprodukte, nicht nur Sonnencremen, beinhalten unterschiedliche Arten von Alkohol. Dieser sorgt dafür, dass das Produkt sich besser verteilen lässt und in die Haut einzieht. Das ist vor allem bei Sonnenschutz-Produkten praktisch, da diese oft eine fettigere Formulierung haben. Jedoch kann Alkohol die Haut auf Dauer austrocknen, reizen und die Hautbarriere beschädigen und durchlässiger für schlechte Stoffe machen, zum Beispiel freie Radikale.

Alkohol ist aber nicht gleich Alkohol, denn es gibt “gute” und “schlechte” Alkohole. Schlechte sind zum Beispiel Alcohol Denat, Ethanol und Methanol. Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol und Lauryl Alcohol gehören zu den guten Alkoholen, da sie die Haut nicht austrocknen, sondern helfen dabei die Feuchtigkeit der Haut beizubehalten. Hier findest du mehr zu dem Thema.

Lichtschutzfaktor

Meistens gibt es dieselbe Sonnencreme in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren (LSF) die zwischen LSF 6 und 50+ rangieren. LSF 6 bietet einen leichten Schutz, LSF 50+ einen sehr hohen Schutz. Genauer gesagt zeigt der LSF an, wie lange man sich in der Sonne aufhalten kann.

Wenn Du einen Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor von 20 nutzt, kannst Du bis zu 20-mal länger in der Sonne bleiben als ohne. Doch Vorsicht! Das ist die Theorie, in der Praxis lässt der Schutz etwas schneller nach, weshalb man früher nachcremen sollte und sich lieber im Schatten aufhalten sollte, als sich aktiv zu sonnen. Schatten alleine reicht nicht aus, denn ein Teil der UV-Strahlung gelangen auch dorthin. Zudem wirkt ein höherer LSF natürlich stärker und länger. Im Herbst und Winter reicht eine Sonnencreme mit LSF 20.

UV-Index

Das BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) definiert den UV-Index als “den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung”. Das bedeutet, je höher der UV-Index ist, desto höher ist die Gefahr einen Sonnenbrand zu bekommen.

Ab einem UV-Index von 3 ist Schutz erforderlich: Sonnencreme mit LSF, sich im Schatten aufhalten und die Haut mit Kleidung und Sonnenbrille zu schützen. Ab einem UV-Index von 8 ist ein Schutz absolut notwendig. Wenn man sich für den aktuellen UV-Index interessiert, kann man diesen hier nachgucken.

Das BfS weist auch darauf hin, dass auf Schnee, Wasser und am Strand die UV-Strahlung höher sein kann als angegeben, da die Strahlen auf diesen Flächen gespiegelt und somit werden können.

Zweck

Sonnencreme ist für jeden unabdinglich. Dennoch gibt es unterschiedliche Personengruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Kinder und Babys

Bei Kindern und Babys sollte man besonders darauf achten, dass sie ausreichend gegen die Sonne geschützt sind, nicht nur durch Sonnencreme, sondern durch die richtige Kleidung. Außerdem sollten sie sich am besten im Schatten aufhalten.
Sie haben eine besonders empfindliche Haut und müssen ihren Eigenschutz erst noch entwickeln. Am besten sollte man ein Produkt mit hohem LSF (50+) wählen und einen der frei von Duftstoffen und Parfüm ist.

Allergiker

Auch Allergiker*innen und Menschen mit sensibler Haut sollten besonders darauf achten, dass keine reizenden Stoffe in ihrer Sonnencreme enthalten sind. Vor allem Duftstoffe und Parfüm können Allergien auslösen.
Menschen mit trockener und gereizter Haut sollten zusätzlich darauf achten, dass kein Alkohol enthalten ist.

Sportler

Auch Sportler sollten auf die Wahl ihrer Sonnencreme achten, besonders wenn sie Sport im Freien treiben. Hier sollte eine wasserfeste Variante gewählt werden, vor allem bei Wassersportarten. Aber auch schon alleine das Schwitzen reicht aus, um die Wirkung zu verringern.
Nachcremen sollte man dennoch immer, da kein Sonnenschutz komplett wasserdicht ist.

Welche Marken stellen qualitativen Sonnenschutz her?

Es gibt eine große Bandbreite an verschiedenen Marken die Sonnenschutzprodukte anbieten. Dabei legen Marken unterschiedliche Schwerpunkte, manche sind zum Beispiel speziell auf die Bedürfnisse von Allergikern ausgerichtet. Hier werden wir dir kurz einige Marken vorstellen und deren Besonderheiten in Bezug auf Sonnenschutz.

Nivea

Nivea bietet neben vielen anderen Hautpflegeprodukten auch eine große Auswahl an Sonnenschutz-Produkten. Es gibt Produkte speziell für Kinder und Allergiker. Zudem gibt es sie in unterschiedlichen Ausführen, sei es eine Creme, ein Roller oder auch Sonnenmilch. Sogar speziell für das Gesicht entwickelte Sonnencreme ist erhältlich.

Sun Dance

Die Eigenmarke der Drogeriekette DM liefert ein breites Spektrum an Sonnenschutz-Produkten. Hier kriegst Du bereits für wenige Euro eine Sonnencreme, Sonnenmilch und sogar Sonnenbrillen, also Sonnenschutz für die Augen.

Ladival

Auch bei Ladival findest du Sonnenschutz-Produkte in unterschiedlichen Ausführungen. Hier hast du eine besonders große Auswahl an mild formulierten Produkten, die speziell für Kinder und Allergiker geeignet sind. Sogar eine Sonnencreme für Tattoos befindet sich im Sortiment!

Eucerin

Eucerin bietet verschieden Sonnenschutz-Produkte für verschiedene Hauttypen. Für Menschen mit öliger und zu Akne neigender Haut gibt es Sonnencreme, die matt ist und eine leichtere Textur hat. Aber auch Allergiker und Menschen mit sensibler Haut werden hier fündig.

Sunozon

Sunozon ist die Eigenmarke von Rossmann und bietet genau wie DM viele Sonnenprodukte schon ab einem geringen Preis an. Hier gibt es Produkte speziell für Kinder und Sportler.

Speick

Speick ist eine Marke, die vor allem für diejenigen interessant ist, die Produkte aus der Naturkosmetik bevorzugen. Das Sortiment ist etwas kleiner im Vergleich zu anderen Anbietern, bietet dafür aber Sonnenschutz mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren an und sogar eine After-Sun-Lotion.
Sonnencreme aus der Naturkosmetik besteht aus physikalischen Filtern und ist zudem umweltfreundlich, da sie sich nicht auf Korallen absetzt.

Wo kann man Sonnenschutz kaufen?

Das Gute ist, dass Du Sonnenschutz heutzutage fast überall kaufen kannst!

In der Apotheke hast du eine große Auswahl an Produkten, vor allem welche die für Allergiker geeignet sind. Außerdem kannst du dich hier vom erfahrenen Personal beraten lassen.

Auch in der Drogerie hast du eine große Auswahl an Sonnenschutz-Produkten, von der Eigenmarke hin bis zu vielen anderen bekannten Marken. Meist findest du hier sehr gute, aber dennoch günstige Produkte.

In der Parfümerie findest du Produkte im High End Bereich von Luxus Marken. Hier zahlst Du oft mehr, kannst Dich aber auch von Mitarbeitern und Vertretern der Marken beraten lassen.

Mittlerweile findest du sogar im Supermarkt Sonnencreme, zum Beispiel bei ALDI und LIDL. Praktisch, denn so kannst Du beim wöchentlichen Einkauf dich gleichzeitig um deinen Sonnenschutz kümmern.

Natürlich findest Du heute auch online eine große, wenn nicht die größte Auswahl an Sonnencremen. Vielleicht ist die Auswahl sogar zu groß, denn hier könntest du stundenlang durch die Sonnenschutzkategorien scrollen.Dafür gibt es aber die Option Bewertungen abzugeben und Du kannst Dir die Erfahrungsberichte andere Nutzerinnen durchlesen und anhand dieser Deine Wahl treffen.

Wie viel kostet Sonnenschutz?

Wie bei allen Produkten gibt es auch bei Sonnenschutz sehr unterschiedliche Preiskategorien. Hier kommt es besonders darauf an wo Du Deinen Sonnenschutz kaufst.

Im High End Bereich findet man sogar Sonnenschutz, der mehrere Hundert Euro kosten kann. Aber keine Sorge! Bereits für wenig Geld gibt es (guten) Sonnenschutz in der Drogerie und im Supermarkt.

Wichtiges Zubehör für den Sonnenschutz

Sonnencreme alleine hat schon eine große Wirkung und bietet Schutz vor der Sonne. Aber es gibt auch ein paar Helfer, die den Schutz vergrößern können und deine Haut noch zusätzlich pflegen.

After Sun

After Sun Produkte wirken nach einem Tag in der Sonne besonders abkühlend und angenehm auf der Haut. Das liegt mitunter daran, dass sie viel Wasser enthalten und weniger Fett im Vergleich zu Lotionen. Oft enthalten sie Glycerin und Aloe Vera, die für die gelige, angenehme Konsistenz sorgen.

Feuchtigkeitscreme

Wichtig ist es die Haut (immer) mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, vor allem, nachdem man für längere Zeit in der Sonne war. Dafür reichen After Sun Produkte nicht aus. Am besten trägst Du danach noch eine Feuchtigkeitscreme auf, sowohl im Gesicht als auch auf dem ganzen Körper.

Lippenpflege

Da die Haut auf den Lippen sehr dünn ist, brauchen sie einen zusätzlichen Schutz. Hierfür gibt es Lippenpflegestifte mit LSF, die Du ganz einfach auftragen kannst.

Kleidung und Hut

Einen zusätzlichen Schutz zur Sonnencreme bieten Kleidung und Hut, da sie die Haut bedecken und es somit schwerer machen die UV-Strahlen durchdringen zu lassen. Die Kopfhaut kann auch unter einem Sonnenbrand leiden, was sehr schmerzhaft sein kann. Weil man den Kopf aber, wenn man Haare hat, nicht so gut eincremen kann, sollte man auf einen Hut zurückgreifen. Für den Körper gibt es sogar spezielle UV-Schutzkleidung, die besonders gut UV-Strahlen absorbiert oder reflektiert.

Sonnenschutz Test-Übersicht: Welcher Sonnenschutz ist der Beste?

Viele Verbrauchermagazine haben bereits professionell Sonnenschutz-Produkte getestet und miteinander verglichen. Sie bieten somit eine große Hilfe bei der Wahl der richtigen Produkte.

Hier ein kleiner Überblick über die Tests der verschiedenen Verbrauchermagazine zum Thema Sonnenschutz:

Testmagazin Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser

Zugang

Link
Stiftung Warentest  Ja, Test existiert 2020 Nein Link
Öko Test Ja, Test ist vorhanden 2021 Nein Link
utopia.de Ja, Test verfügbar 2021 Ja Link
konsument.at Ja, Test gefunden 2019 Nein Link

Im Folgenden stellen wir Dir die Verbrauchermagazine und deren Tests kurz vor:

Sonnenschutz-Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest testet seit Langem die unterschiedlichsten Produkte. Darunter werden regelmäßig Sonnenschutz-Produkte getestet. Im aktuellen Test wurden 38 Produkte getestet. Dabei wurden sowohl günstige Produkte aus der Drogerie und dem Supermakt getestet, als auch teurere Produkte aus Apotheken zum Beispiel.

Aktuelles: Die Produkte aus diesem Test wurden 2018 und 2019 getestet. 2020 hat Stiftung Warentest die Preise und Erhältlichkeit der guten und sehr guten Produkte lediglich aktualisiert. Für 2021 ist noch kein Test vorhanden.

Beachte: Die Ergebnisse des Tests von Stiftung Warentest können wir auf unserer Seite nicht veröffentlichen, da sie nicht kostenfrei zugänglich sind. Wenn Du dennoch auf die Testergebnisse zugreifen möchtest, kannst Du das hier tun: Sonnencreme und Sonnenspray im Test.

Sonnenschutz-Test von Öko Test

Auch Öko-Test testet regelmäßig Produkte, unter anderem auch Sonnenschutz. Öko Test fokussiert sich vor allem auf die gesundheitlichen Aspekte eines Produkts, also wie gefährlich zum Beispiel gewisse Inhaltsstoffe sein können. Beim Testen von  Sonnenschutz wurde zum Beispiel streng darauf geachtet, ob der Inhaltstoff Octocrylen in den Produkten vorhanden ist. Im aktuellen Sonnenschutz-Test wurden 22 Produkte getestet, von Drogerie-Produkten bis hin zu teuren Produkten.

Aktuelles: Die Testergebnisse für dieses Jahr wurden gerade erst veröffentlicht und liefern somit sehr aktuelle Ergebnisse.

Beachte: Auch die Ergebnisse des Tests von Öko Test können wir leider auf unserer Seite nicht veröffentlichen, da sie nicht kostenfrei zugänglich sind. Wenn Du dennoch auf die Testergebnisse zugreifen möchtest, kannst Du das hier tun: Sonnencreme-Test.

Sonnencreme-Test von Utopia

Die Online-Plattform Utopia dreht sich vor allem um Themen wie Nachhaltigkeit in allen Lebensreichen. Dabei werden nachhaltige Produkte vorgestellt und empfohlen. Oft wird auf die Ergebnisse von Öko Test zurückgegriffen, doch manchmal testet Utopia auch selbst Produkte, wie im Fall von Sonnencreme.

Aktuelles: Die Testergebnisse zum Thema Sonnencreme sind aus dem Jahr 2021 und greifen auf Testergebnisse von Öko Test und Stiftung Warentest aus dem Jahr 2019 zurück. Es wurden aber auch andere Produkte von Utopia selbst getestet. Der Zugang ist kostenfrei: Sonnencreme-Test.

Wir haben dir die Empfehlungen von Utopia kurz zusammengefasst:

  • Annemarie-Börlind Sun Care Sonnen Fluid 20
  • Dado Sens Sun Sonnenfluid 30
  • Ombra Sun Sonnenmilch 30

Sonnenschutzmittel-Test von Konsument.at

Bei dem Verbrauchermagazin Konsument handelt es sich um ein österreichisches Testmagazin. Hier werden die verschiedensten Produkte getestet, von Autoreifen bis hin zu Smartphones. Auch Sonnenschutz-Produkte wurden getestet. Insgesamt wurden 16 Produkte getestet, aus der Drogerie, Apotheke und der Parfümerie.

Aktuelles: Die Testergebnisse sind aus dem Jahr 2019.

Beachte: Die Ergebnisse des Tests von Konsument.at können wir leider auf unserer Seite nicht veröffentlichen, da sie ebenfalls nicht kostenfrei zugänglich sind. Wenn Du dennoch auf die Testergebnisse zugreifen möchtest, kannst Du das hier tun: Sonnenschutzmittel Test.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Sonnenschutz

Wie Du bereits gemerkt hast, ist Sonnenschutz ein großes Thema, da es ein etwas kompliziertes aber auch sehr wichtiges Produkt ist. Im Folgenden wollen wir auf einige häufig gestellte Fragen eingehen.

Wie trage ich den Sonnenschutz am besten auf die Haut?

Der Auftrag der Sonnencreme ist besonders wichtig. Hierbei gilt: mehr hilft mehr. Um den deklarierten Schutz auf der Verpackung zu erreichen, also den angegebenen LSF, muss genügend Produkt aufgetragen werden.

Für das Gesicht reichen ungefähr ein Teelöffel aus und für den Rest des Körpers drei Esslöffel. Das hört sich erst nicht nach viel an, wenn Du es aber mal versuchst, wirst Du schnell merken, dass es mehr ist als gedacht!

Am besten trägst Du mehrere dünne Schichten auf. Das ist einfacher und so lässt sich die Sonnencreme leichter verteilen. Im Urlaub solltest Du daran denken, mehr Sonnencreme mitzunehmen, da Du sie schnell aufbrauchen wirst, vor allem wenn Du noch nachcremen musst.

Du kannst auch vor der Sonnencreme eine leichte Tagescreme oder ein feuchtigkeitsspendendes Serum auftragen, das macht das Auftragen der Sonnencreme leichter.

Das Eincremen von Sonnencreme

Wie Du Sonnencreme richtig aufträgst, ist gar nicht so simpel wie man denkt. Hierbei ist die ausreichende Menge des Sonnenschutzes, den Du verwendest sehr wichtig.

Dieses Video vom Youtube-Kanal “Incipedia by Shenja” erklärt nochmal genauer und auf wissenschaftlicher Basis, wieso die richtige Auftragsmenge so wichtig ist und veranschaulicht das Ganze zusätzlich.

 

Gibt es Alternativen zur Sonnencreme?

Einige Alternativen zur Sonnencreme werden hier kurz vorgestellt:

Sonnenmilch/Sonnenlotion

Sonnenmilch ist oft etwas leichter formuliert als Sonnencreme, da sie weniger Fett enthält und. Sie lässt sich einfacher auftragen und verteilen, jedoch musst Du hier darauf achten genug aufzutragen, um den deklarierten Schutz zu erreichen, da sie leichter ist als Sonnencreme.

Sonnenmilch ist besonders für Leute mit fettiger Haut geeignet, aufgrund ihrer Formulierung.

Sonnenöl

Sonnenöl ist meistens nur mit niedrigem LSF erhältlich und fördert die Bräune (und somit den Sonnenbrand) der Haut eher, als dass sie sie verhindert. Sie ist somit keine wahre Alternative zur Sonnencreme und sollte, wenn überhaupt, mit Vorsicht genutzt werden.

Sonnenspray

Sonnenspray erfreut sich großer Beliebtheit, vor allem bei Kindern, da der Auftrag einfach ist. Jedoch besteht die Gefahr, dass die Partikel eingeatmet werden können und somit in die Lungen gelangen, wo sie sich absetzen können. Sicherer ist die Nutzung von Sonnencreme und Sonnenmilch.

Selbstgemachter Sonnenschutz

Seit Längerem kursieren im Internet Anleitungen, um selbst Sonnenschutz herzustellen mithilfe verschiedener Pflanzenöle. Diese sollen durch ihre natürliche Herkunft besonders gut für die Haut sein.

Jedoch raten wir von solchen DIY-Produkten ab, da sie, wenn überhaupt, nur einen geringen LSF bieten können. Die Formulierung und Herstellung von Sonnenschutz sind sehr kompliziert und aufwendig und können nicht einfach in der heimischen Küche repliziert werden.

Muss man sich nach dem Baden nochmal eincremen?

Absolut! Selbst wenn Sonnenschutz-Produkte angeben wasserfest zu sein, bedeutet das nicht, dass der Schutz derselbe ist, nachdem man im Kontakt mit Wasser war.

 “Wasserfest” bedeutet, dass man zweimal 20 Minuten Baden im Wasser immer noch 50 Prozent des Schutzes der Sonnencreme hat (umformulieren). Das reicht aber nicht aus, vor allem wenn man eine Sonnencreme mit geringem LSF nutzt. Deshalb sollte man nach jedem Baden sich nochmal eincremen. 

Wann sollte man sich eincremen?

Wenn man bei sonnigem Wetter den ganzen Tag zu Hause verbringt, dann ist kein Sonnenschutz nötig, außer man steht den ganzen Tag vor dem Fenster. Sobald man sich nach draußen gibt, sollte man auf die Stellen Sonnencreme auftragen, die in Kontakt mit Sonnenstrahlen kommen.

Auch im Winter sollte man sich eincremen. Zwar ist der UV-Index geringer im Winter, dennoch gibt es UV-Strahlen die die Haut angreifen können. Du kannst über Google ganz leicht den aktuellen UV-Index herausfinden. Im Winter kannst Du aber auf eine Sonnencreme mit geringem LSF zurückgreifen.

Da Sonnencreme als Anti-Aging Mittel genutzt wird, tragen viele sie jeden Morgen anstelle oder über einer Feuchtigkeitscreme auf. Hierfür gibt es speziell formulierte Sonnencremen, die zum Beispiel unter Make-up getragen werden können und keinen speckigen Glanz verleihen.

In Asien ist das tägliche Auftragen von Sonnenschutz bereits gang und gäbe, was unter anderem an dem Schönheitsideal der hellen Haut in einigen Regionen liegt. Hier gibt es eine große Auswahl an Produkten, vor allem welche die gut unter Make-up getragen werden können. Die europäischen Produkte können aber sehr gut mithalten, da sie strengen EU-Auflagen unterliegen und regelmäßig getestet werden.

Wie unterscheidet sich der Sonnenschutz bei unterschiedlichen Hauttypen?

Es gibt sechs verschiedene Hauttypen die sich durch ihr Aussehen und die Eigenschutzzeit unterscheiden. Die Eigenschutzzeit bemisst die Zeit, die die Haut der Sonne ungeschützt ausgesetzt sein kann, ohne dass es zu einem Sonnenbrand kommt.

Sonnenschutz für unterschiedliche Hauttypen.

 

Hauttyp 1: der keltische Typ

Dieser Hauttyp ist gekennzeichnet durch einen sehr hellen Teint, meist blonde oder rote Haare und oft helle Augen (blau, grün oder grau). Zudem haben sie oft Sommersprossen. Die Eigenschutzzeit ist sehr gering und beträgt ungefähr zehn Minuten. Sie unterliegen einer größeren Gefahr an Hautkrebs zu erkranken und sollten besonders auf ausreichenden Schutz achten.

Hauttyp 2: der nordische Typ

Auch dieser Hauttyp ist sehr hell, kann aber etwas dunklere Haare und Augen haben und erreicht kaum oder sehr langsam eine leichte Bräune.
Die Eigenschutzzeit beträgt zwischen zehn und zwanzig Minuten. Genau wie Hauttyp 1 hat dieser Typ ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs.

Hauttyp 3: der Mischtyp

Der Mischtyp hat eine helle bis mittlere Hautfarbe. Die Haare können sehr dunkel oder auch sehr hell sein, genau wie die Augen. Dieser Typ erreicht langsam eine Bräune. Die Eigenschutzzeit beträgt zwischen zwanzig und dreißig Minuten. Dieser Typ ist weniger empfindlich als die ersten beiden, jedoch besteht auch hier eine Gefahr von Hautkrebs.

Hauttyp 4: der mediterrane Typ

Dieser Typ hat bereits einen gebräunten Teint und meist dunkle Haare und braune Augen. Die Eigenschutzzeit beträgt etwa 45 Minuten. Die Gefahr für einen Sonnenbrand und Hautkrebs ist gering, aber dennoch nicht zu unterschätzen.

Hauttyp 5: der dunkle Typ

Dieser Typ hat einen dunklen Hautton und dunkle Haare und Augen. Die Eigenschutzzeit beträgt 60 Minuten. Zwar ist das Risiko für einen Sonnenbrand und Hautkrebs gering, dennoch sollte dieser Typ keinesfalls auf Schutzmittel wie Sonnencreme oder eine Sonnenbrille verzichten.

Hauttyp 6: der schwarze Typ

Der schwarze Hauttyp hat bereits einen sehr dunklen Teint ohne sich aktiv zu bräunen. Auch die Haare und Augen sind sehr dunkel oder schwarz. Die Eigenschutzzeit beträgt 90 Minuten. Das Risiko für Sonnenbrand und Hautkrebs ist auch hier sehr gering, aber sollte dennoch nicht unterschätzt werden.

Egal welchem Hauttyp Du angehörst, Sonnenschutz ist immer wichtig, das ganze Jahr über. Diesen kannst du aber individuell Deinem Hauttyp anpassen. Dennoch sollte die Eigenschutzzeit nicht ausgereizt werden. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Oft bleibt Sonnencreme vom letzten Urlaub übrig, und man fragt sich, ob man diese nach einem Jahr wiederverwenden kann.
Normalerweise kannst Du Dich hier nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum orientieren, dass auf der Verpackung steht. Meistens beträgt es bei Sonnencreme 30 Monate. Achte aber auch auf das “Tiegelsymbol”: ein kleiner Tiegel auf der Verpackung auf der eine Zahl steht, zum Beispiel die 12. Das bedeutet, dass nach Öffnen der Verpackung das Produkt 12 Monate verwendet werden kann.

Du solltest aber vor dem Benutzen einfach einen kleinen Test durchführen: hat sich die Konsistenz der Creme verändert? Riecht sie anders oder unangenehm? Dann kann es gut sein, dass sie nicht mehr verträglich ist und Du solltest sie entsorgen.

Muss man sich auch im Auto eincremen?

Ja. Autoscheiben filtern nämlich UV-B Strahlen nicht und auch UV-A Strahlen kommen durch die Seitenscheiben durch. Falls du im Winter bei einem geringen UV-Index von einem Haus zum anderen fährst, kannst du auf den Sonnenschutz verzichten.

Gibt es extra Sonnencreme für Kinder?

Es gibt speziell für Kinder entwickelte Sonnencreme, die meistens reizarm und mild formuliert ist, also ohne Duftstoffe und schlechten Alkohol. Verlass Dich aber nicht nur darauf, sondern lies Dir die Inhaltsstoffliste durch und kontrolliere selbst ob Duftstoffe oder Alkohol enthalten sind.

Kind cremet sich mit Sonnencreme ein

Kinder haben in vielen Bereichen besondere Bedürfnisse. Auch bei der Wahl von Sonnencreme sollten Produkte in Betracht gezogen werden, die speziell für Kinder entwickelt wurden.

Tipp: Was für Kinder gut ist, kann für dich nicht schlecht sein! Besonders Allergiker können gerne auf Sonnencreme für Kinder zurückgreifen und sich an der milden Formulierung erfreuen.

Woraus besteht Sonnencreme?

Sonnencreme besteht aus den schon erwähnten verschiedenen chemischen oder physikalischen UV-Filtern. Meistens werden verschiedene Filter kombiniert, um ein breites Spektrum an Schutz abzudecken.

Größtenteils besteht Sonnencreme aber aus Wasser (60-80 Prozent). Hinzu kommen Emulgatoren, damit man die Inhaltsstoffe besser mischen kann und Feuchthaltemittel um der Haut zusätzlich Feuchtigkeit zu spenden.

Manchmal sind auch spezielle Wirkstoffe, wie Antioxidantien vorhanden. Einige Hersteller fügen Duftstoffe für einen angenehmeren Duft hinzu und Alkohol, damit die Sonnencreme leichter in die Haut einzieht. Wie bereits erwähnt, sollte man auf diese Stoffe möglichst verzichten.

Was tun bei Sonnenbrand?

Keine Panik!

Zunächst einmal solltest Du die Sonne meiden, um die Schäden nicht zu vergrößern.

Da ein Sonnenbrand schmerzhaft sein kann, kannst Du deine Haut kühlen, um die Hitze zu entziehen. Das kannst Du mit kalten Umschlägen machen, durch kaltes Duschen oder ein nasses T-Shirt tragen.

Du solltest außerdem viel trinken, da der Sonnenbrand dir Feuchtigkeit entzieht.

Die richtige Pflege ist wichtig. Du solltest Deiner Haut auch von außen Feuchtigkeit spenden, durch eine Creme oder Lotion. Am besten lässt Du Dich in der Apotheke beraten. Die empfohlenen Produkte können Dir bei der Wundheilung helfen.

Ein gutes altes Hausmittel ist Quark. Er kühlt die Haut ab. Einfach eine dicke Schicht auftragen (darüber ein Leinentuch) und wenn diese warm wird, eine neue Schicht auftragen.

Achtung! Bei einem schweren Sonnenbrand solltest Du einen Arzt aufsuchen und dich professionell behandeln lassen.

Wie sollte Sonnenschutz gelagert werden?

Damit du dich lange an Deinem Sonnenschutz-Produkt erfreuen kannst, lagerst Du ihn am besten an einem kühlen und trockenen Ort.

Kann Make-up mit LSF Sonnenschutzersetzen?

Es gibt heutzutage Foundations, BB-Creams und sogar Puder mit LSF. Diese können Sonnencreme jedoch nicht ersetzen, da es fast unmöglich ist die angegebene Menge dieser Produkte aufzutragen, um den Schutz zu gewährleisten. Meistens weisen sie auch nur einen sehr geringen LSF auf.

Weiterführende Quellen

Beim Sonnenschutz klotzen, nicht kleckern! 

10 Mythen über Sonnencreme

Was bedeutet Lichtschutzfaktor?

Greinert et. al 2003: Prävention von Hautkrebs. Notwendigkeit, Durchführung und Erfolg.

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