Startseite / Lifestyle / Beauty / Mundhygiene / Zahnpasta: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Zahnpasta: Test, Vergleich und Kaufratgeber

violettes Zahnpasta-Herz

Das Zahnpasta-Sortiment im Handel ist äußerst vielfältig. Die einzelnen Marken und Typen zeichnen sich durch unterschiedliche Inhaltsstoffe aus und versprechen verschiedenste Wirkungen. Doch was steckt dahinter und worauf sollte man beim Kauf der richtigen Zahncreme achten?

Um Dich bei Deiner Wahl zu beraten, haben wir in diesem Beitrag die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und uns mit aktuellen Zahnpasta-Tests befasst.

Unsere Favoriten

Diese Zahnpasten haben sich besonders gut hervorgetan:

Die beste Universalzahnpasta: Dental Delight Polar-Punch*
“Einwandfreie Zahnpflege, erfrischend milder Gletscher-Minz Geschmack und nachhaltige Herstellung.”

Die Universalzahnpasta mit natürlichen Kräutern zum kleinen Preis: Colgate Komplett 8 Natürliche Kräuter*
“Grüne Zahnpaste mit mildem Minzgeschmack zum fairen Preis.”

Die Whitening-Zahncreme mit dem stärksten Aufhellungseffekt: blend-a-med 3D White Luxe Glamorous*
“Diese Aufhellung zaubert Dir ein strahlend weißes Hollywoodlächeln.”

Die Whitening-Zahncreme mit 3-fach Prophylaxe: Odol-med3 Extra White*
“3-fach Prophylaxe und sanfte Aufhellung der Zähne.”

Die beste Naturkosmetik-Zahncreme: Logodent Rundumschutz*
“Pflanzliche Inhaltsstoffe und bewerte Kariesprophylaxe durch Fluoride.”

Die beste Kinderzahnpasta: Elmex Kinder-Zahnpasta*
“Nicht zu süße Zahncreme, welche die Bedürfnisse von Kinderzähnen ausgezeichnet erfüllt.”

Die beste Universalzahnpasta: Dental Delight Polar-Punch

Was uns gefällt:

  • optimale Kariesvorbeugung durch empfohlenen Fluoridgehalt
  • Schutz des Zahnfleisches, Reduzierung von Plaque sowie Bekämpfung von Zahnstein
  • Aufhellungseffekt durch normalen Abrieb und den Farbstoff Blue Covarine
  • kein Einsatz von Mikroplastik und Natriumlaurylsulfat
  • Ausgleich der erzeugten CO2-Emissionen

Was uns nicht gefällt:

  • der Inhaltsstoff Zink in Zahnpasta ist leicht umstritten

Redaktionelle Einschätzung

Die Produkte des deutschen Start-Ups Dental Delight stechen vor allem durch ihre außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen hervor.

Man findet die 75 ml Tuben bei dm und in verschiedenen Online-Stores.

Die Sorte Polar-Punch verspricht einen kühlen Gletscher-Minz-Geschmack und wurde von der Stiftung Warentest mit der Bestnote SEHR GUT (1,2) bewertet.

Mit einem von Experten empfohlenen Fluoridgehalt von 1.450 ppm (parts per million), bietet sie eine ausgezeichnete Kariesprophylaxe, welche mit der Bestnote SEHR GUT (1,0) versehen wurde.

Sie verfügt zudem über einem RDA-Wert von ca. 70, der einen normalen Abrieb erzeugt. Dadurch können oberflächliche Verfärbungen der Zähne gut beseitigt werden. Durch den Farbstoff Blue Covarine (CI 74160) erscheinen die Zähne zudem kurzfristig weißer.

Darüber hinaus schützt die Dental Delight Polar-Punch das Zahnfleisch und beugt die Bildung von Zahnstein vor. Zudem reduziert sie die Bildung von Plaque.

Das Produkt enthält Zink, welches zur Bekämpfung von Mundgeruch eingesetzt wird. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung sollte in Kinderzahnpasten auf Zink verzichtet werden.

Die Zahnpasta ist sowohl vegan als auch cruelty free. Zweiteres bedeutet, dass die Produkte nicht an Tieren getestet wurden.

Dental Delight Zahnpasten sind frei von Mikroplastik und dem aggressiven Schaumbildner Natriumlaurylsulfat, welcher die Mundschleimhaut reizen und Entzündungen hervorrufen kann.

Der Gletscher-Minz-Geschmack wird von der Mehrheit der Tester gelobt.

Die Polar-Punch gehört preislich zu den teureren Produkten des unteren Preissegments.

Alle Produkte von Dental Delight werden in Deutschland entwickelt und produziert. Ihre Zahncremes sind seit 2019 als “klimaneutral” zertifiziert. Die bei der Produktion entstehenden CO2-Emissionen werden durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert.

Inhalt: 75 ml | Fluoridgehalt laut Hersteller: 1.450 ppm | Natriumlaurlysulfat (Sodium Lauryl Sulfate): nicht enthalten | Zink: enthalten

Die Universalzahnpasta mit natürlichen Kräutern: Colgate Komplett 8 Natürliche Kräuter

Was uns gefällt:

  • enthält die von Experten empfohlene Fluoridkonzentration und beugt dadurch Karies vor
  • kann zur Bekämpfung von Plaque verwendet werden
  • von Testern gelobtes Preis-Leistungsverhältnis
  • besonderer Geschmack durch Kräuterextrakte und ätherische Öle
  • kein Einsatz des Inhaltsstoffes Zink
  • Bestrebungen nach einer guten Ökobilanz sowie Arbeitssicherheit- und gesundheit

Was uns nicht gefällt:

  • Einsatz des umstrittenen Inhaltsstoffes Natriumlaurylsulfat

Redaktionelle Einsch

Die Colgate Komplett 8 Nätzungatürliche Kräuter erhielt die Bestnote SEHR GUT (1,4) von der Stiftung Warentest.

Die 75 ml Tuben der Zahnpasta sind in verschiedenen Drogerien, Supermärkten und Online-Stores erhältlich. Die einzelnen Tuben sind in keinem zusätzlichen Umkarton verpackt, wodurch Abfall eingespart werden kann.

Neben der grünen Farben, loben viele Tester auch den milden und minzigen Geschmack. Diesen Geschmack erhält die Zahnpasta durch den Einsatz von Kräuterextrakten und ätherischen Ölen. Laut der Mehrheit der Tester erzeugt die Zahnpasta zudem einen frischen Atem.

Der angegebene Fluoridgehalt von 1.450 ppm ermöglicht eine sehr gute Kariesvorbeugung. Darüber hinaus entfernt die Colgate Komplett 8 Natürliche Kräuter zudem Plaque.

Viele Tester berichten von einer besonders festen Konsistenz im Vergleich zu anderen Zahnpasten. Diese wird einerseits von vielen gelobt, da die Zahnpasta gut auf der Bürste sitzen bleibt. Andere kritisieren jedoch feste Rückstände im Waschbecken.

Mit Bezug auf den vergleichsweise niedrigen Preis, heben viele Tester ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hervor.

Der enthaltene Schaumbildner Natriumlaurylsulfat (Sodium lauryl sulfate) unterstützt einerseits zwar die Entfernung von Plaque und Speiseresten. Andererseits reizt dieser aggressive Inhaltsstoff jedoch die Mundschleimhaut.

Die Colgate Komplett 8 Natürliche Kräuter enthält kein Zink, welches ein Erwachsener ohnehin in ausreichender Menge durch seine Nahrung aufnimmt.

Colgate ist eine Marke des Konzerns Colgate-Palmolive, welcher bestrebt ist Umwelt- und Arbeitsschutz einzuhalten oder sogar zu übertreffen. Um dies zu gewährleisten, führt das Unternehmen mehrfach im Jahr Umwelt- sowie Gesundheits- und Sicherheitsprüfungen durch.

Inhalt: 75 ml | Fluoridgehalt laut Hersteller: 1.450 ppm | Natriumlaurlysulfat (Sodium Lauryl Sulfate): enthalten | Zink: nicht enthalten

Die Whitening-Zahncreme mit dem stärksten Aufhellungseffekt: blend-a-med 3D White Luxe Glamorous

Was uns gefällt:

  • Verfärbungen werden sehr gut entfernt
  • Vorbeugung von Karies durch empfohlenen Fluoridgehalt
  • Verzicht auf Einsatz von Zink

Was uns nicht gefällt:

  • hoher Preis im Vergleich zu anderen Whitening-Zahncremes
  • Verwendung des Schaumbildners Natriumlaurylsulfat

Redaktionelle Einschätzung

Die Stiftung Warentest zeichnete die blend-a-med 3D White Luxe Glamorous mit der Bestnote SEHR GUT (1,1) aus.

Die 75 ml Tuben findet man im Sortiment verschiedener Supermärkte, Drogerien und Online-Stores.

Auch sie ermöglicht eine optimale Kariesprophylaxe durch einen empfohlenen Fluoridgehalt von 1.450 ppm.

Die Mikro-Putzkörper der blend-a-med 3D White Luxe Glamorous erzeugen einen starken Abrieb und können daher hartnäckige Oberflächenverfärbungen besonders gut beseitigen. Dabei verspricht sie den Zahnschmelz zu schonen und neue Verfärbungen vorzubeugen.

Auf den Zusatz des Farbstoffs Blue Covarine (CI 74160), welcher die Zähne kurzfristig weißer erscheinen lässt, wird verzichtet. Diesen Inhaltsstoff scheint diese Weißmacher-Zahnpasta keineswegs zu gebrauchen.

Die blend-a-med 3D White Luxe Glamorous enthält kein Zink, dessen Einsatz in Zahnpasten leicht umstritten ist. Sie beinhaltet jedoch den Schaumbildner Natriumlaurylsulfat (Sodium Lauryl Sulfate), welcher zu Irritationen der Mundschleimhaut führen kann.

Einige Tester kritisierten den vergleichsweise hohen Preis der Zahnpaste.

Die Hauptaufgabe einer Whitening-Zahncreme liegt darin Verfärbungen der Zähne zu entfernen und den natürlichen Farbton wiederherzustellen. Dies erfüllt die blend-a-med 3D White Luxe mit Bravour.

Zu einer regelmäßigen Nutzung als Standardzahnpasten sind Zahnpasten mit Weiß-Auslobung jedoch nicht geeignet.

Inhalt: 75 ml | Fluoridgehalt laut Hersteller: 1.450 ppm | Natriumlaurlysulfat (Sodium Lauryl Sulfate): enthalten | Zink: nicht enthalten

Die Whitening-Zahncreme mit 3-fach Prophylaxe: Odol-med3 Extra White

Was uns gefällt:

  • 3-fach Prophylaxe gegen Karies, Zahnfleischprobleme und Zahnsteinbildung
  • von den Testern gelobtes Preis-Leistungsverhältnis
  • Aufhellungseffekt bei gleichzeitig relativ niedrigem Abrieb

Was uns nicht gefällt:

  • in der Zahnpasta ist der aggressive Schaumbildner Natriumlaurylsulfat enthalten
  • die Zahnpasta ist möglicherweise zu scharf für einige Konsumenten

Redaktionelle Einschätzung

Die Odol-med3 Extra White wird als 75 ml oder 125 ml Tube angeboten. Sie ist in den meisten Drogerien, Supermärkten und online erhältlich.

Im Vergleich zu vielen anderen Zahnpasten wird die Tube nicht zusätzlich in einer Pappschachtel verpackt, was den Abfall reduziert.

Die Verpackung der Odol-med3 gibt keine Auskunft über den RDA-Wert der Mikro-Whiteningpartikel. Der Weißmacher-Effekt der Odol-med3 wird durch den Farbstoff Blue Covarine (CI 74160) unterstützt, welcher die Zähne für einige Stunden weniger gelb aussehen lässt. Tester konnten lediglich einen schwachen Aufhellungseffekt feststellen.

Obwohl die Hauptaufgabe einer Whitening-Zahncreme in der Aufhellung der Zähne liegt, schützt die Odol-med3 Extra White gleichzeitig das Zahnfleischschutz und wirkt der Zahnsteinbildung entgegen. Hierdurch erfüllt sie auch wichtige Kriterien einer Universalzahnpasta, obgleich Whitening-Zahncremes nicht regelmäßig angewendet werden sollten.

Der in der Produktbeschreibung angegebene Fluoridgehalt von 1.450 ppm (parts per million) entspricht der von Experten empfohlenen Konzentration für Erwachsenenzahnpasta. Dadurch gewährleistet die Odol-med3 einen sehr guten Kariesschutz.

Außerdem beinhaltet die Odol-med3 Extra White kein Zink, über welches in der Vergangenheit als Inhaltsstoff von Zahncremes diskutiert wurde.

In der Zahnpaste wird jedoch der aggressive Schaumbildner Natriumlaurysulfat verwendet, der zu Reizungen der Mundschleimhaut und Entzündungen führen kann.

Kunden loben vor allem das Preis-Leistungsverhältnis. Preislich gesehen lässt sich die Zahnpasta in den unteren Bereich der Whitening-Zahnpasten einordnen.

Der Geschmack wird von den Kunden sehr unterschiedlich bewertet. Dabei handelt es sich allerdings vermutlich einfach um ein sehr subjektives Kriterium. Einige beschreiben den Geschmack als zu scharf.

Inhalt: 75 oder 125 ml | Fluoridgehalt laut Hersteller: 1.450 ppm | Natriumlaurlysulfat (Sodium Lauryl Sulfate): enthalten | Zink:</ nicht enthalten

Die beste Naturkosmetik-Zahncreme: Logodent Rundumschutz

Was uns gefällt:

  • Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit
  • hohe Bio-Qualität und Verzicht auf synthetische Inhaltsstoffe
  • der empfohlene Fluoridgehalt beugt Karies vor
  • Schutz des Zahnfleisches durch entsprechende Wirkstoffe
  • vergleichsweise niedriger Preis für eine Naturkosmetik-Zahnpasta

Was uns nicht gefällt:

  • zahnschmelzschonender Abrieb, der jedoch nur für einen vergleichsweise schwachen Aufhellungseffekt ausreicht

Redaktionelle Einschätzung

Häufig beinhalten Naturkosmetik-Zahncremes anstelle von Fluorid pflanzliche Wirkstoffe, deren Kariesschutz jedoch noch nicht ausreichend belegt ist. Aus diesem Grund haben wir eine fluoridhaltige Zahncreme ausgewählt.

Die 75 ml Tuben der Logodent Rundumschutz sind online, aber auch in Drogerien wie beispielsweise Müller oder Douglas erhältlich.

Sie weist einen Fluoridgehalt von 1.450 ppm aus und verfügt somit über eine empfohlene Menge an Fluorid. Damit ermöglicht sie eine sehr gute Kariesprophylaxe.

Um einen zusätzlichen Schutz des Zahnfleisches zu gewähren, beinhaltet sie unter anderem Bio-Salbei.

Die Zahnpasta ist vegan und frei von Zink, Silikonen sowie synthetischen Duft- und Farbstoffen. Logodent verzichtet außerdem auf den Einsatz von aggressiven Schaumbildnern wie Natriumlaurylsulfat. Dadurch schäumt die Zahnpasta vergleichsweise weniger stark auf.

Ihr Aroma erhält sie durch Bio-Pfefferminzöl und weitere natürliche ätherische Öle.

Durch sanfte mineralische Putzkörper aus Meersalz sorgt sie für einen milden Abrieb und schont den Zahnschmelz. Vermutlich kann hierdurch jedoch nur ein schwacher Aufhellungseffekt erreicht werden.

Grundsätzlich sind Naturkosmetik-Zahncremes oftmals teurer als Universalzahncremes. Im Vergleich zu anderen Naturkostmetik-Zahncremes, ist die Logodent Rundumschutz allerdings recht günstig.

Logodent ist eine Produktserie der Naturkosmetik-Marke Logona Naturkosmetik, welche wiederum der LOGOCOS Naturkosmetik AG angehört.

Die Produkte der Marke werden nach strengen ökologischen Maßstäben in Deutschland entwickelt und hergestellt. Aufgrund ihres Einsatz für Nachhaltigkeit und Umweltschutz wurde Logona Naturkosmetik mehrfach als GREEN BRAND ausgezeichnet.

Inhalt: 75 ml | Fluoridgehalt laut Hersteller: 1.450 ppm | Natriumlaurlysulfat (Sodium Lauryl Sulfate): nicht enthalten | Zink: nicht enthalten

Die beste Kinderzahnpasta: Elmex Kinder-Zahnpasta

Was uns gefällt:

  • der Fluoridgehalt entspricht der von Experten empfohlenen Konzentration
  • Elmex hebt sich durch sein soziales und umweltbewusstes Engagement hervor
  • Kompensierung des weniger süßen Geschmacks durch ein ansonsten positives Zahnputz-Erlebnis

Was uns nicht gefällt:

  • Elmex Kinderzahnpasta schäumt vergleichsweise schwach auf

Redaktionelle Einschätzung

Experten empfehlen ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes bis zum 2. Lebensjahr entweder eine erbsengroße Menge einer Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid oder eine reiskorngroße Menge einer Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid zu verwenden. Von dem 2. bis zum 6. Lebensjahr kann auf eine erbsengroße Menge einer Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid umgestellt werden.

Elmex bietet eine Baby-Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm an, die sich an Kleinkinder im Alter von 0 bis 2 Jahren richtet.

Zum anderen hat Elmex eine Kinder-Zahnpasta speziell für die Milchzähne von Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren entwickelt, deren Fluoridgehalt 1.000 ppm beträgt.

Durch die empfohlene Fluoridkonzentration bieten beide Elmex Produkte einen guten Kariesschutz.

Im Folgenden haben wir uns vor allem die Elmex Kinder-Zahnpasta angeschaut.

Die kleine Lochöffnung der 50 ml Tube eignet sich gut zur Portionierung der Zahnpasta auf der Bürste. Elmex Produkte werden neben Supermärkten, Drogerien und Online-Stores auch in Apotheken verkauft.

Viele Tester geben an, dass die Zahnpasta im Vergleich zu anderen Produkten schwächer aufschäumt. Dies wird von einigen befürwortet, von der Mehrheit jedoch kritisiert. Grundsätzlich wird in vielen Kinderzahnpasten auf aggressive Schaumbildner verzichtet.

Vor allem bei Kinderzahnpasta spielt der Geschmack eine große Rolle für die jungen Konsumenten. Die Elmex Kinder-Zahnpasta enthält Aromastoffe und den Süßungsstoff Saccharin. Da Elmex in der Vergangenheit unter anderem die Anzahl der Geschmacks- und Farbstoffe reduziert hat, bemängelten einige Tester eine Verschlechterung des Geschmacks.

Der Geschmack wird dennoch von der Mehrheit der Tester gelobt und als angenehm mild wahrgenommen. Einige Eltern bevorzugen den weniger süßlichen Geschmack im Vergleich zu anderen Zahnpasten, da dieser in ihren Augen eine spätere Umstellung zu Erwachsenenzahncremes erleichtert.

Mit seiner kinderfreundlichen Verpackung und dem Angebot von Zahnputzmärchen auf ihrer Homepage sorgt Elmex für ein positives Zahnpflege-Erlebnis.

Der Preis der Elmex Kinder-Zahnpasta lässt sich in den oberen Bereich des niedrigen Preissegments einordnen.

Elmex gehört zu dem Konzern Colgate-Palmolive, welcher sich durch sein Umweltmanagement auszeichnet. Neben ihrer Ökobilanz legen Colgate-Palmolive und Elmex zudem viel Wert auf die Sicherstellung von Arbeitsschutzstandards bei der Herstellung.

Gemeinsam mit der Caritas in Hamburg wurde die elmex Zahnmobil Initiative ins Leben gerufen, welche obdachlosen Menschen eine kostenlose Zahnversorgung ermöglicht und Kindern in KiTas und anderen Einrichtungen die Angst vor Zahnarztbesuchen nehmen möchte.

Inhalt: 50 ml | Fluoridgehalt laut Hersteller: 500 ppm (Elmex Baby-Zahnpasta) und 1.000 ppm (Elmex Kinderzahnpasta) | Natriumlaurlysulfat (Sodium Lauryl Sulfate): nicht enthalten | Zink: nicht enthalten

zurück zum Seitenanfang

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine gute Zahnpflege beginnt mit der Wahl der richtigen Zahnpasta. Doch wodurch zeichnet sich eine solche Zahnpasta aus?
  • Nicht alle Zahnpasten bieten einen ausreichenden Schutz vor Karies.
  • Einige Zahnpasten enthalten Wirkstoffe, die für bestimmte Konsumenten ungeeignet sind.
  • Die Werbung macht viele Versprechungen. Doch was steckt eigentlich dahinter?
  • Beim Kauf sollte man darauf achten, welchen Zweck die Wirkstoffe der einzelnen Produkte verfolgen.

Kaufratgeber für Zahnpasta

Du suchst nach einer passenden Zahnpasta, die sich nach Deinen individuellen Bedürfnissen richtet? Dann können wir Dir möglicherweise weiterhelfen.

Der folgende Ratgeber gibt Dir die wichtigsten Informationen an die Hand, um die richtige Zahnpasta zu finden.

Mädchen putzt seine Zähne und blickt nachdenklich in die Ferne

Bist Du noch auf der Suche nach einer passenden Zahnpasta? Wir unterstützen Dich gerne bei Deiner Entscheidung.

Arten von Zahnpasten

Das breite Sortiment lässt sich in verschiedene Typen aufteilen, welche sich durch einige Inhaltsstoffe unterscheiden.

Universalzahnpasten

Univerzalzahnpasten sind für die Pflege normaler Zähne geeignet und schützen außerdem das Zahnfleisch.

Beinhalten sie Fluorid, zeichnen sie sich zudem durch eine kariesvorbeugende Wirkung aus.

Whitening-Zahncremes

Whitening-Zahncremes verfügen über einen höheren Anteil an Putzkörpern, welche oberflächliche Verfärbungen beseitigen, die durch den Konsum von Kaffee, Rotwein, Tee oder Nikotin entstanden sind.

Durch das Putzen mit einer solchen Whitening-Zahnpasta lässt sich der ursprüngliche Naturfarbton der Zähne wiederherstellen. Eine Aufhellung über den natürlichen Farbtons hinaus, kann dadurch jedoch nicht erreicht werden.

Whitening-Zahncreme

Mit einer Whitening-Zahncreme kann man den natürlichen Farbton der Zähne zurückgewinnen.

Einige Whitening-Zahncremes beinhalten außerdem den blau-ultravioletten Farbstoff Blue Covarine (CI 74160), welcher die Zähne für eine kurze Zeit weißer aussehen lässt.

Andere Hersteller verwenden wiederum eine höhere Menge an Wasserstoffperoxyd in ihren Produkten und versprechen dadurch einen besonders aufhellenden Effekt. Solche Produkte können ein professionelles Bleaching jedoch nicht ersetzen.

Achtung: Experten raten davon ab Whitening-Zahncremes täglich als Standard-Zahnpasta zu verwenden, da der Zahnschmelz bei zu häufigem Gebrauch in Verbindung mit zu hartem Schrubben geschädigt werden kann.

Konsumenten mit empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen sollten vollkommen auf die Nutzung solcher Zahncremes verzichten.

Zahnpasta mit Aktivkohle – Der neue Trend

Immer häufiger findet man Zahnpasta mit Aktivkohle, die ebenfalls weißere Zähne verspricht. Derzeit gibt es allerdings noch nicht genügend aussagekräftige Studien über die Wirkung und mögliche Risiken solcher Zahnpasten.

Was steckt dahinter?

Kohlepartikel verfügen über eine schwammähnliche Porenstruktur und werden in unterschiedlichen Bereichen als starkes Bindemittel eingesetzt. Aufgrund dieser Eigenschaften soll die Aktivkohle Verfärbungen anziehen und entfernen. Es wird allerdings vermutet, dass die aufhellende Wirkung der pechschwarzen Zahncreme nicht auf dieser Eigenschaft sondern der Abriebstärke der Kohlepartikel beruht.

Sensitiv-Zahnpasten

Sensitiv-Zahnpasten sind geeignet für Menschen mit empfindlichen Zähnen und Zahnfleischproblemen wie freiliegenden Zahnhälsen.

Eine Sensitiv-Zahncreme sollte einen niedrigen Abrieb aufweisen. Darüber hinaus beinhalten sie oftmals desensibilisierende Wirkstoffe, um auftretende Schmerzen zu lindern.

Der kariesvorbeugende Wirkstoff Fluorid sollte ebenfalls in Sensitiv-Zahnpasten vorhanden sein, um einen ausreichenden Kariesschutz zu gewährleisten.

Zahnpasten von Naturkosmetik-Herstellern

Die Inhaltsstoffe der Zahnpasta einiger Naturkosmetik-Hersteller unterscheiden sich von denen handelsüblicher Zahnpasten.

Oftmals enthalten sie keine Schaumbildner oder weniger schädliche Alternativen. Dies kann dazu führen, dass solche Zahnpasten weniger stark aufschäumen.

Anstelle von Fluorid beinhalten viele dieser Produkte pflanzliche Wirkstoffe wie zum Beispiel Rosmarin, Kokosöl, Salbei, Schafgarb oder grünen Tee. Ob diese alternativen Substanzen eine mit Fluorid vergleichbare Schutzwirkung gegen Karies aufweisen, wurde allerdings noch nicht ausreichend belegt.

Im wachsenden Sortiment der Naturkosmetik-Hersteller lassen sich jedoch auch fluoridhaltige Zahnpasten finden.

Kinderzahnpasten

Zahnpasta lässt sich in Kinder-, Junior- und Erwachsenenzahnpasta unterteilen.

Abgesehen von besonderen Geschmacks- und Aromastoffen sowie einer kinderfreundlichen Verpackung zeichnen sich Kinderzahnpasten durch einen sehr viel geringeren Fluoridgehalt als Junior- und Erwachsenenzahnpasten aus.

Kinder-Zahnpasta

Kinderzahnpasten verfügen über andere Inhaltsstoffe als Junior- und Erwachsenenzahnpasten.

Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes bis zum 2. Lebensjahr sollten Kleinkinder laut Experten entweder eine erbsengroße Menge einer Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid oder eine reiskorngroße Menge einer Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid verwenden. Ab dem 2. bis zum 6. Lebensjahr können Kinder dann eine erbsengroße Menge einer Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1.000 ppm nutzen. Junior- und Erwachsenenzahnpasten können einen Fluoridgehalt bis maximal 1.500 ppm aufweisen.

Daher sollte man beim Kauf die Altersangabe auf der Verpackung berücksichtigen.

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung sollten Kinder zudem auf die Nutzung zinkhaltiger Zahnpasten verzichten.

Weitere Infos: Wenn Du mehr über die besonderen Ansprüche an Kinderzahnpasten erfahren möchtest, schau doch mal vorbei: Mehr erfahren

zurück zum Seitenanfang

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Zahnpasta?

Damit Du die richtige Zahnpasta für Dich findest, haben wir die wichtigsten Kaufkriterien im Folgenden zusammengestellt.

Fluoridgehalt

Am vermutlich Wichtigsten ist hierbei die Konzentration von Fluoriden in der Zahncreme. Diese spielen eine elementare Rolle in der Vorbeugung von Karies.

  • Fluoride fördern die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz (Remineralisation), welche aufgrund von Säuren aus dem dem Zahnschmelz herausgelöst werden.
  • Fluoride werden in den Zahnschmelz eingelagert und erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes gegenüber Säuren.
  • Fluoride hemmen den Stoffwechsel und das Wachstum der Bakterien im Zahnbelag.
  • Fluoride härten den Zahnschmelz.

Eine zu hohe Fluorid-Dosis kann im schlimmsten Fall Fluorose verursachen. Dabei handelt es sich um weißlich bis braune Flecken auf den Zähnen.

Eine Vergiftung durch fluoridhaltige Zahnpasta ist bei sachgemäßer Anwendung jedoch auszuschließen. Selbst wenn Zahnpasta beim Putzen versehentlich verschluckt wird, ist dies in geringen Mengen ungefährlich.

Wichtig: Seit 1874 wird Fluorid zur Kariesvorbeugung verwendet. Auch heutige Wissenschaftler und Verbraucherschützer empfehlen fluoridhaltige Zahnpasten zur Kariesprophylaxe.

RDA-Wert

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist der sogenannte RDA- Wert (Relative Dentin Abrieb). Er gibt Auskunft über den Anteil von abrasiven Teilchen in der Zahnpasta, welche den Zahnbelag entfernen und die Zähne polieren.

Hersteller sind nicht dazu verpflichtet den RDA-Wert auf der Verpackung anzugeben. Jedoch wird die Schleifkraft von der Stiftung Warentest bestimmt und in ihren Testergebnissen veröffentlicht.

Die schmirgelnden Partikel in der Zahnpasta werden auch als Putzkörper bezeichnet und sind grundsätzlich in jeder handelsüblichen Zahnpasta enthalten. Sie variieren jedoch in ihrem Anteil pro Tube, ihrer Art sowie ihrer Form und Größe. Dadurch erzeugen die individuellen Zahnpasten einen unterschiedlich starken Abrieb.

Heutzutage werden beispielsweise Silikatverbindungen, Schlämmkreide, Lavaerde, Meersalz oder Marmorpulver als Putzkörper verwendet. In einigen Zahnpasten ist jedoch auch Mikroplastik enthalten, was an den Bezeichnungen Polyethlyen (PE) und Polyproplyen (PP) zu erkennen ist.

FunFact: Im römischen Reich zerrieben sich die Menschen sich ein Zahnpulver aus Knochenmehl und Bimsstein auf den Zähnen. Zur Aufhellung der Zähne verwendete man zusätzlich Urin.

National Geographic hat hierzu interessanten Artikel über die Geschichte der Zahnpflege veröffentlicht: Mehr erfahren

Schaumbildner

Zusätzlich wird die Qualität der Reinigung auch durch das Aufschäumen der Zahnpaste beeinflusst.

Die Schaumbildner (Tenside) in der Zahnpaste lockern und binden Essensreste sowie Zahnbeläge. Im Schaum gebunden werden diese dann beim Ausspucken aus dem Mundraum transportiert. Durch das Aufschäumen verteilen die Schaumbildner zudem die Wirkstoffe der Zahnpasta im gesamten Mund.

Natriumlaurylsulfat (NLS) – Ein umstrittener Schaumbildner

Die Verwendung von Schaumbildnern wie beispielsweise Natriumlaurylsulfat (NLS) in Zahnpasta und anderen Kosmetikprodukten ist umstritten. Auf Verpackungen wird NLS unter anderem auch als Sodium Laurlyl Sulfate (SLS) ausgewiesen.

Auf der einen Seite verfügt Natriumlaurylsulfat zwar über eine antibakterielle und antivirale Wirkung. Auf der anderen Seite reizt es jedoch die Mundschleimhaut und kann allergische Reaktionen und Entzündungen verursachen.

Vor allem Hersteller von Naturkosmetik verzichten in ihren Produkten auf SLS, da es sich neben den genannten gesundheitlichen Aspekten zudem toxisch auf Wasserlebewesen auswirkt und oftmals aus Palmöl produziert wird.

Geschmacks- und Aromastoffe

Viele Konsumenten legen bei der Wahl einer Zahnpaste auch einen großen Wert auf die enthaltenen Geschmacks- und Aromastoffe.

Die einzelnen Produkte können unterschiedliche Süßstoffe wie beispielsweise Sorbit, Saccharin oder das antibakterielle Xylit beinhalten.

Zudem verarbeiten insbesondere Naturkosmetik-Hersteller verschiedene Kräuter oder ätherische Öle in ihren Zahnpasten. So wird in einigen Zahnpasten zum Beispiel Salbei, Rosmarin oder Pfefferminzöl verarbeitet.

Wissenswert: Neben einem besonderen Geschmack, werden einigen dieser pflanzlichen Inhaltsstoffe eine antibakterielle, entzündungshemmende oder zahnfleischkräftigende Wirkung nachgesagt.

zurück zum Seitenanfang

Welche Marken stellen qualitative Zahnpasta her?

In Anbetracht der großen Marken sollte man bei der Wahl einer Zahnpasta die Eigenmarken der Drogerie und Supermärkte nicht gleich abhaken.

Im Folgenden haben wir neben Platzhirschen der Branche daher auch Handelsmarken sowie Naturkosmetikhersteller und Start-ups aufgeführt:

Dentalux

Dentalux ist eine Eigenmarke von Lidl und damit primär in entsprechenden Filialen erhältlich. Die Sensitive-Zahncreme Dentalux Complex 5 Sensitive plus wurde von der Stiftung Warentest mit der Note GUT (1,7) ausgezeichnet und hebt sich damit stark von der Konkurrenz hervor. Die günstige Zahncreme beweist, dass Qualität nicht unbedingt viel kosten muss.

Elmex

Elmex gehört heute dem 215 Jahre alten Konzerns Colgate-Palmolive an, der auch für seine Marken Colgate und meridol bekannt ist. Man findet Elmex-Produkte in Drogerien, Supermärkten aber auch Apotheken. Colgate-Palmolive liegt großen Wert auf die Einhaltung von Umwelt- und Sicherheitsstandards in der Produktion.

Dental Delight

Dental Delight ist ein deutsches Start-up, welches sich nicht aufgrund seiner außergewöhnlichen Geschmackssorten aus dem Sortiment heraussticht. Die Produkte zeichnen sich zudem durch eine CO2 kompensierende Herstellung aus.

blend-a-med

Bei seiner Markteinführung im Jahre 1951 ist die in Deutschland entstandene Marke noch lediglich in Apotheken erhältlich gewesen. Die ursprüngliche Rezeptur der blend-a-med Zahnpasta wurde von einer Apothekerin aus Mainz entwickelt.
Heute werden die vergleichsweise günstigen Produkte in vielen Drogerien und Supermärkten angeboten.

Logodent

Bei Logodent handelt es eigentlich um keine Marke, sondern eine Produktserie von Zahnpasten der Naturkosmetik-Marke Logona Naturkosmetik. Diese gehört wiederum der LOGOCOS Naturkosmetik AG an.
Logona Naturkosmetik entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland und hält sich dabei an strenge ökologische Maßstäbe. Die Marke wurde bereits dreimal von der GREEN BRAND Organisation ausgezeichnet.

Wo kann man eine Zahnpasta kaufen?

Die meisten von uns kaufen ihre Zahnpasta vermutlich in der Drogerie. Dort findet man eine große Auswahl an Marken und Typen in unterschiedlichen Preiskategorien.

Darüber hinaus ist Zahnpasta in den meisten Supermärkten erhältlich. Allerdings verfügen Supermärkte ohne eine separate Drogerieabteilung in der Regel über ein sehr überschaubares Angebot.

Vor allem Konsumenten mit besonders sensiblen Zähnen finden ihre passende Zahnpasta möglicherweise primär in Apotheke oder im Online-Handel.

Wer nach “exotischen” Produkten oder außergewöhnlichen Aromen wie zum Beispiel Schokolade sucht, findet diese vermutlich nur in Online-Shops.

Auch einige Naturkosmetikprodukte werden verstärkt online offeriert.

Wie viel kosten Zahnpasta?

Grundsätzlich ist zu erkennen, dass Whitening-Zahnpasten sowie Sensitiv-Zahnpasten und Naturkosmetik-Produkte teurer sind als handelsübliche Universzahlzahnpasten.

Aufgrund des hohen Angebots an Universalzahnpasten ist die Preisspanne dieser Produkte jedoch auch vielfältiger. So können Zahnpasten der unteren Preiskategorie weniger als 1 Euro kosten. Gleichzeitig findet man aber auch Zahnpasten, die mehr als 10 Euro kosten.

Wie auch bei anderen Produkten ist ein hoher Preis jedoch nicht immer ein Garant für eine entsprechend höhere Qualität.

Wichtiges Zubehör für die Zahnpasta

Neben der richtigen Zahnpasta und einer geeigneten Zahnputztechnik kann die Zahnpflege durch die Verwendung von Zahnseide und Mundspülung ergänzt werden.

Zahnseide

Beim Putzen mit einer herkömmliche Zahnbürste können die Zahnzwischenräume nicht ausreichend gereinigt werden. Daher sollte Zahnseide mindestens einmal pro Tag angewendet werden, um der Entstehung von Karies und Zahnfleischproblemen entgegenzuwirken.

Mundspülung

Zusätzlich zur mechanischen Reinigung mit Zahnbürste und Zahnseide können Mundspülungen aufgrund ihrer unterschiedlichen Inhaltsstoffe und Funktionen die Mundhygiene verbessern. So bekämpfen sie beispielsweise nicht nur Mundgeruch, sondern beugen viel wichtiger auch Karies und Zahnfleischentzündungen vor.

Weitere Infos: Möchtest Du Deine Zahnpflege weiter optimieren? Dann findest Du hier zusätzliche Informationen zu den Themen Zahnseide und Mundspülung.

zurück zum Seitenanfang

Zahnpasta Test-Übersicht: Welche Zahnpasta sind die Besten?

Wir haben uns mit aktuellen Zahnpasta-Tests befasst, um qualitative Produkte aus dem vielfältigen Angebot auszuwählen und Dich bestmöglich zu beraten.

Testmagazin Zahnpasta-Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Ja 2020 Nein Hier klicken
Öko Test Ja 2021 Ja Hier klicken
Konsument.at Ja 2020 Nein Hier klicken
Ktipp.ch Ja 2017 Nein Hier klicken

Zahnpasta Test – Stiftung Warentest

Im Oktober 2020 hat die Stiftung Warentest ingesamt 115 Erwachsenen-Zahnpasten in den Kategorien Univseral-Zahnpasta, Sensitiv-Zahnpasta und Zahnpasta mit Weißauslobung getestet.

In der Produktgruppe der Universal-Zahnpasten wurden 82 Zahnpasten miteinander verglichen. Darunter befinden sich auch Naturkosmetik-Produkte. Hierbei wurde ein besonderes Augenmerk auf den Fluoridgehalt der Zahnpasten geworfen. Ist ein Produkt vollkommen frei von Fluoriden, wird es von der Stiftung Warentest mit mangelhaft benotet.

Vom Typ Sensitiv-Zahnpasta wurden 12 Produkte bewertet. Neben dem Fluoridgehalt spielt hierbei auch der Abrieb eine große Rolle, welcher laut der Stiftung Warentest niedrig bis sehr niedrig sein sollte.

In der Test-Datenbank befinden sich 21 Whitening-Zahnpasten. Bei der Begutachtung dieser Produkte wurde ein besonderer Wert gelegt, wie gut die Zahnpasten Verfärbungen entfernen.

Weitere Bewertungskriterien waren die Verpackung sowie die Deklaration und Werbeaussagen.

Zudem wurde die Wirkung der Inhaltsstoffe gegen und für:

  • Schmerzempfindlichkeit
  • Plaque
  • Zahnfleischschutz und -pflege
  • Zahnstein
  • Paradontitis
  • Mundgeruch

überprüft.

Des Weiteren wurde der Einsatz der Inhaltsstoffe Zink sowie Blue Covarine untersucht.

Zahnpasta Test – Öko Test

Öko Test hat im April 2021 60 Univeral-Zahncremes und drei Zahnputztabletten untersucht. Bei einigen der Produkte handelt es sich um Naturkosmetik.

Der Fluoridgehalt ist dabei ein entscheidendes Kriterium gewesen. Dieser sollte sich laut Experten zwischen 1.000 und 1.500 ppm befinden, um eine ausreichende Kariesprophylaxe zu gewährleisten.

Des Weiteren wurden die Produkte auf bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe wie den aggressiven Schaumbildner Natriumlaurylsulfat,  flüssiges Plastik und PEG-Verbindungen überprüft.

Öko Test bewertete 38 Zahnpasten mit “sehr gut” und 13 Zahnpasten mit “mangelhaft” oder ” ungenügend”.

Zahnpasta Test – Konsument.at

Das österreichische Testmagazin KONSUMENT bewertete im Oktober 2020 18 Zahnpasten, darunter auch einige Naturkostmetik-Produkte.

Wie auch die Stiftung Warentest wurden neben der Kariesprophylaxe durch Fluorid und der Entfernung von Verfärbungen auch die Wirkung gegen und für:

  • Schmerzempfindlichkeit
  • Plaque
  • Zahnfleischschutz und -pflege
  • Zahnstein
  • Paradontitis
  • Mundgeruch

untersucht.

Ebenfalls wie die Stiftung Warentest hat man die Produkte auf die Inhaltsstoffe Zink sowie Blue Covarine getestet.

Zahnpasta Test – Ktipp.ch

Ktipp berät seine Leser zu verschiedenen Themen, beantwortet Konsumentenfragen und führt auch selbsständige Produkttests durch.

Im Oktober 2018 wurden Kinderzahnpasten untersucht. Dabei testete man die Produkte auf ihren Fluordigehalt sowie den Einsatz der von unerwünschten Inhaltsstoffen wie Zink oder Triclosan.

Am Ende wurden die Preis-Leistungsverhältnisse der Produkte miteinander verglichen.

zurück zum Seitenanfang

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Zahnpasta

Hier beantworten wir Dir die meist gestellten Fragen rund um das Thema Zahnpasta.

Welche Zahnpasta wird von Zahnärzten empfohlen?

Um eine ausreichende Kariesprophylaxe zu gewährleisten, empfehlen Experten den Gebrauch fluoridhaltiger Zahnpasten.

Personen mit empfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen sollten zudem Zahnpasten mit einem milden Abrieb wählen.

Welche Zahnpasta ist gesund?

Grundsätzlich ist eine Zahnpasta gesund, wenn sie Deinen individuellen Bedürfnissen entspricht.

Hast Du normal gesunde Zähne, kannst du mit einer Universalzahnpasta wenig falsch machen.

Sind deine Zähne gesund, aber könnten ein wenig aufgehellt werden, ist gegen den gelegentlichen Gebrauch einer Whitening-Zahnpasta nichts einzuwenden. Diese Zahnpasten sollten jedoch nicht täglich als Standard-Zahncreme genutzt werden.

Bei sensiblen Zähnen und Zahnfleischproblemen, wäre eine Sensitiv-Zahncreme die richtige Wahl für Dich. Zusätzlich solltest Du dich mit Deinem Zahnarzt in Verbindung setzen, da er Dir möglicherweise auch eine medizinische Zahncreme verschreiben kann. Konsumenten mit empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen ist vom Gebrauch einer Whitening-Zahncreme stark abzuraten.

Kinder- und Juniorzahnpasten verfügen über andere Inhaltsstoffe als Erwachsenenzahnpasten. Aus diesem Grund sollte bei dem Kauf zudem auf die Altersempfehlung auf der Verpackung geachtet werden.

Was sollte in Zahnpasta nicht enthalten sein?

Einige Inhaltsstoffe von Zahnpasten sind umstritten. Dennoch sind sie in vielen Produkten enthalten. Bei Natriumlaurylsulfat und Zink handelt es sich um zwei solche Stoffe.

Natriumlaurylsulfat (NLS)

Wenn sich Deine Mundschleimhaut nach dem Putzen als weiße Fäden ablöst, könnte diese Reaktion durch den aggressiven Inhaltsstoff Natriumlaurysulfat (NLS) hervorgerufen worden sein. Auf Verpackungen wird NLS unter anderem auch als Sodium Laurlyl Sulfate (SLS) ausgewiesen.

Aufgrund seiner bindenden und aufschäumenden Eigenschaft ist NLS häufig in Zahnpasten vorzufinden. Da es gleichzeitig zu Irritationen der Mundschleimhaut und sogar Entzündungen im Mundraum führen kann, verzichten einige Hersteller vollkommen auf solche Schaumbildner.

Zink

Zink verfügt über eine antibakterielle Wirkung und bekämpft Mundgeruch. Daher wird es in einigen Mundhygieneprodukten verarbeitet.

Der Mensch nimmt Zink durch seine Nahrung und sein Trinkwasser auf. Dadurch ist sein Tagesbedarf bereits häufig gedeckt und wird teilweise sogar leicht überschritten.

Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung sollten Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 17. Lebensjahr auf die Nutzung zinkhaltiger Zahnpasta verzichten, da deren Tageshöchstaufnahmemenge niedriger ist als die von Erwachsenen.

Mögliche Folgen einer dauerhaft erhöhten Zinkaufnahme sind Blutarmut sowie neuromotorische Störungen. Zudem kann unser Immunsystem durch die Aufnahme von zu viel Zink geschwächt werden.

Weitere Infos: Das Bundesinstitut für Risikobewertung beschäftigt sich unter anderem mit Produktsicherheit und veröffentlicht Stellungnahmen zu diesem Thema auf seiner Homepage.

Wie entsteht Karies?

Einige Bakterien in unserem Zahnbelag wandeln den Zucker aus unserer Nahrung in Säuren um. Bei der Neutralisierung dieser Säuren werden Mineralien aus dem Zahnschmelz herausgelöst (Demineralisation). Dadurch entstehen offenen Stellen im Zahnschmelz welche anfällig für Bakterien sind. Normalerweise lagert unser Speichel die Mineralien wieder in den Zahnschmelz und schließt die Stellen auf diese Weise (Remineralisation).

Unsere Zähne werden anfällig für Karies, wenn die De- und Remineralisation über eine längere Zeit in ein Ungleichgewicht geraten. Ein solches Ungleichgewicht kann durch häufige, zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten hervorgerufen werden.

Werden die Mineralien stärker abgebaut als wieder eingelagert, können die Kariesbakterien immer tiefer in den Zahn vordringen. Mit der Zeit entsteht auf diese Weise eine Loch, wenn die Karies nicht behandelt wird.

Durch eine richtige Zahnpflege kann die Entstehung von Karies vorgebeugt werden.

zurück zum Seitenanfang

Weiterführende Quellen

  • Zahnschutz durch Fluoride – Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: Mehr erfahren
  • Sind Fluorid und Zink gefährlich? – Stiftung Warentest: Mehr erfahren
  • Alles rund um gesunde und schöne Zähne – denta-expert: Mehr erfahren
  • Welche Inhaltstoffe von Zahnpasta sind gesund und welche sollten vermieden verwenden? Mehr erfahren
5/5 - (1 vote)

* Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten.  Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.